Herzlich willkommen
bei der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (vormals Preußische Akademie der Wissenschaften) ist eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit 325-jähriger Tradition.
82 Nobelpreisträgerinnen und -träger prägen ihre Geschichte.

Unsere Mission und unser Leitbild

Neues aus der Akademie

Fritz Stern Award for Democratic Engagement geht an Małgorzata Maria Gersdorf

Der Fritz-Stern-Preis 2026 für demokratisches Engagement ging an Małgorzata Gersdorf, ehemalige Erste Präsidentin des Obersten Gerichtshofs der Republik Polen, für ihren herausragenden Einsatz für Demokratie, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit. Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Akademiemitglied Andreas Voßkuhle, ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts.

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Boris Pistorius posiert in einer Camouflagejacke

Boris Pistorius. Aufbruch. Fotografien von Herlinde Koelbl

Die Fotografin Herlinde Koelbl begleitet Verteidigungsminister Boris Pistorius seit 2024 auf seinen Reisen. Wer ist der Mensch hinter dem Minister? Die Ausstellung ihrer neuen Fotografie-Serie wurde im Rahmen des Salon Sophie Charlotte mit einem Vortrag von Horst Bredekamp eröffnet.

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Archivschrank mit offen stehenden Schubladen, der verschiedene Archivalien zeigt

Manifest Kulturelles Erbe

Was bedeutet der vielfach und sehr unterschiedlich verwendete Begriff „Kulturelles Erbe“ für die Forschung an den Akademien? Welche Implikationen hat er und welche Folgen haben neuere Diskussionen für den Begriff und die Forschungspraxis? Ein neues Manifest der BBAW zielt auf eine Selbstverständigung der Akademie über einen ihrer zentralen Begriffe.

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Lydia Rabinowitsch-Kempner sitzt in einem Büro voller Zettel, Hefter und Blöcke.

Galerie der Nichtzugewählten

Die Akademie war – aus unserer heutigen Sicht – über weite Teile ihrer Geschichte eher preußisch und männlich dominiert. Sie ignorierte aber nicht nur interessante Frauen, sondern scheute sich auch, jüdische Menschen zuzuwählen und überhaupt entschlossen den europäischen Horizont zu überschreiten. Um solche, durchaus für das deutsche Wissenschaftssystem charakteristischen Einseitigkeiten sichtbar zu machen, stellt die Akademie sich selbst folgende Frage: Welche historischen Zeitgenossen und Zeitgenossinnen hätte man aus heutiger Sicht als Mitglieder zuwählen können, vielleicht sogar zuwählen müssen?

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Cover des Jahresmagazins 2026 mit Nahaufnahme einer Buntstiftzeichnung der Künstlerin Katrin von Lehmann

Jahresmagazin 2026

Welche historischen Mitglieder hätte die Akademie zuwählen müssen? Wie können Frauen in Forschungsprojekten besser repräsentiert werden? Warum feiert die Akademie 100 Jahre Ägyptisches Wörterbuch? Antworten auf diese und weitere Fragen, die im kommenden Jahr für die Akademie besonders wichtig werden, beantwortet das Jahresmagazin 2026 der BBAW.

Zur Publikation (PDF, 9MB) 
Tuschezeichnung des Künstlers mit seiner Tochter Hilde auf dem Arm, darüber die Überschrift:Emil Stumpp. Ein Film zum vergessenen Künstler

Ein Kurzfilm zum Künstler Emil Stumpp (1886–1941)

Er zeichnete Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Le Corbusier und Thomas Mann. Doch nach der Machtergreifung Hitlers nahm seine Karriere schlagartig ein Ende. Der Film präsentiert die Sammlung seiner Werke im BBAW-Archiv.

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Eine abstrakte, wissenschaftlich inspirierte Grafik mit einer antiken Münze im Zentrum, die eine mythologische Figur zeigt. Die Münze ist über ein Netzwerk aus Linien und Knotenpunkten mit verschiedenen Symbolen und Zeichnungen verbunden. Diese Illustrationen zeigen unter anderem eine klassische Frauenbüste, einen Bogen, einen Hirsch, eine Pflanze und eine weitere Frauenfigur. Die Darstellung erinnert an ein digitales Netzwerk oder eine Wissenskarte, die Verbindungen zwischen der Münze und relevanten kulturellen oder mythologischen Elementen visualisiert. Die Farbgestaltung besteht aus dezenten Blautönen mit weißen und grauen Akzenten.

Forschung

Geisteswissenschaftliche Forschung, die interdisziplinäre Bearbeitung wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Zukunftsfragen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bilden die Kernbereiche der Arbeit der Akademie. Aktuell hat ein neues Akademienvorhaben begonnen: „Der Vatikan und die Verfolgung der Juden in Europa“.

Mehr zur Forschung Alle Forschungsvorhaben Neu: Der Vatikan und die Verfolgung der Juden in Europa

Aktuelle Veranstaltungen

27. Februar 2026
Mesopotamien und die Vergessenen der Geschichte
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Archäologie und Geschichte konzentrieren sich auf Akteure, die die Welt sichtbar vorangebracht haben sollen – Herrscher, Priester:innen, Krieger, Intellektuelle, Wirtschaftsmanager. Wir alle kennen ausreichend Zeugnisse ihres bis heute anzutreffenden arroganten Eigendünkels.

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04. März 2026
Mittagssalon – Auf den Spuren der Wissenschaftsgeschichte
12:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Akademiearchiv, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften blickt auf eine mehr als 325-jährige Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung hat sie maßgeblich zur Entwicklung der Wissenschaft in Deutschland beigetragen und zahlreiche bedeutende Forschende haben an der Akademie gewirkt. Unser Archiv bewahrt diese reiche Geschichte in einzigartigen Dokumenten, Handschriften, Nachlässen und historischen Beständen.

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Aktuelle Publikationen

Die Zukunft unserer Ernährung: Nahrungsmittelproduktion und Nahrungsmittelqualität
Cover "Die Zukunft unserer Ernährung"

Denkanstöße aus der Akademie 19 | 2025


Herausgegeben vom Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Berlin 2025, 139 Seiten
ISBN: 978-3-949455-41-4

Zum Denkanstoß 19 (PDF, 928KB) 
Die Zukunft unserer Ernährung: Ernährung und Gesundheit
Cover: Die Zukunft unserer Ernährung

Denkanstöße aus der Akademie 18 | 2025


Herausgegeben vom Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Berlin 2025, 120 Seiten
ISBN: 978-3-949455-40-7

Zum Denkanstoß 18 (PDF, 897KB) 
Akademienprogramm 2028

Ausschreibung für das Akademienprogramm 2028

Ab sofort können sich bis zum 31. Januar 2026 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Forschungsvorhaben für das Akademienprogramm 2028 bewerben.

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften und den historisch arbeitenden Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Auch Forschungsfragen und Materialien im Überschneidungsfeld dieser wissenschaftlichen Bereiche mit naturwissenschaftlichen Disziplinen können im Rahmen des Akademienprogramms bearbeitet werden. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungen von herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz.

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Akademie und Schule

Ein wesentliches Anliegen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Denn der Grundstein für das spätere Interesse und die Begeisterung für Wissenschaft wird bei Kindern und Jugendlichen bereits sehr früh gelegt. Die Akademie hat daher ein vielfältiges Spektrum von Angeboten für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen entwickelt.

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Drei Hände, die zu zwei Personen gehören, sind mit einem verworrenen roten Faden verbunden – eine Hand ist stark verstrickt, während die anderen beiden am Faden ziehen, was auf eine komplexe oder spannungsreiche Verbindung hindeutet.

Jahresthema 2025|26 "Konflikte lösen!"

Konflikte berühren alle Bereiche unseres Lebens, von der Familie bis hin zur weltpolitischen Lage. Die Frage, ob und wie sich Konflikte lösen lassen, stellt sich zu jedem historischen Zeitpunkt. Strategien der Konfliktlösung sind nicht nur vielfältig und flexibel. Die Denkfigur des Konflikts ist auch ein wesentlicher Bestandteil der wissenschaftlichen Praxis. Wie können die (Natur-, Technik- und Lebens-) Wissenschaften zur Lösung von konfliktreichen Fragestellungen beitragen?

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